Gemeindebrief März – Juni

Liebe Leserin, lieber Leser,

am 28. Januar und 1. Februar war ich mit einem kleinen Team zur Visitation in Ihrer Gemeinde. In nur wenigen Stunden haben wir ein gutes Bild Ihrer Gemeinde gewonnen. Die Gruppen wurden uns vorgestellt. Zwei haben wir direkt besucht. In allen war viel Engagement zu spüren. Sehr erfreulich war der gute Kontakt nicht nur innerhalb, sondern auch zwischen den Gruppen. Das bringt für Ausstrahlung und TomettenDieterGlaubwürdigkeit. War früher wohl der Pfarrer die Hauptperson, geht es heute um Hilfe zur Selbsthilfe, hieß es in der Frauenhilfe. So lässt sich der Posaunenchor ansprechen. Konfirmanden werden zu mitarbeitenden Teamern. Der Freundeskreis sorgt eindrucksvoll für die Kirche und auf demselben Weg für schöne Veranstaltungen, Gottesdienste und Konzerte. Der Kindergarten macht hervorragende Arbeit mit den Kindern und bietet ihnen auch einen heimatlichen Bezug zur ehrwürdigen Andreaskirche an. Um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Die Übersichtlichkeit der Gemeinde wird einerseits als Chance des Miteinanders genutzt. Und das mit viel Sorgfalt und nachhaltiger Bemühung. Andererseits werden die Aktiven älter und die Jüngeren weniger. So ist das Interesse für die regionale Zusammenarbeit erfreulich gewachsen. Da kann man Kräfte bündeln, sich gegenseitig unterstützen und gleichwohl Bewährtes und Ortsgebundenes bewahren. Kindergarten, Konfi-Teamer, Kirchenmusik, Kirchentourismus, Pilgern, thematische Arbeit, gegenseitige Ergänzung der Pfarrer waren dafür ein paar Stichworte.

Der gut besuchte Gottesdienst am Sonntag bestätigte sich als der eigentliche Mittelpunkt der Gemeinde: Man kannte sich, kannte sich aus, die Konfirmanden gehörten ausdrücklich dazu. Beim Kirchenkaffee wurde überlegt, wie mit der Renovierung auch die Andreaskirche der Begegnung mehr Raum bieten könne.

Die Visitation gab viel Anlass zu Anerkennung und Dankbarkeit. Wir nehmen Anregungen in den Kirchenkreis mit bzw. empfehlen sie dem Presbyterium zur Weiterarbeit. Gott möge das Leben und Arbeiten, das bei Ihnen geschieht, auch weiterhin segnend begleiten.

 Ihr Dieter Tometten, Superintendent

 

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