Konzert im Ostoenner Orgelsommer 2019

Der Ostönner Orgelsommer blüht auf!

Nach Leon Berben und Stef Tuinstra können wir jetzt Wolfgang Kostujak von der Folkwang Universität der Künste in Essen am Samstag, den 27. Juli um 17.00 Uhr in St.Andreas begrüßen. Kostujak versteht es fachlich perfekt, das Orgelspiel besonders alter  Orgeln mit historischer Aufführungspraxis zu demonstrieren. Er schreibt: Das Alter der Idee, die Klänge des Gesangs auf Instrumente zu übertragen, führt, zusammen mit der Ursprünglichkeit des Singens selbst, zwangsläufig zum ältesten spielbaren „Organon“ der Welt. Also nach Ostönnen.

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Text-Kostujak    

vita Kostujak

Neue CD von Leon Berben

Am Samstag, den 8. Dezember 2018 um 17.00 Uhr wird Leon Berben seine auf der ältesten bespielbaren Orgel der Welt neu eingespielte CD  persönlich vorstellen.  Auf dieser CD spielt Berben Musik von Antonio de Cabezon: Tientos, Diferencias y Glosadas. Im anhängenden Text wird von Koos van de Linde dargestellt, warum diese Musik gerade hervorragend auf dieser Orgel erklingt. Beide Organisten stehen im Anschluss gerne bereit, bei einem Umtrunk weitere Fragen persönlich zu beantworten. Herzliche Einladung an alle Freunde der Orgelmusik, die noch ein Präsent für das Weihnachtsfest suchen.

 

Ostoennen & De Cabezon

 

Pieter Dirksen im Ostoenner Orgelsommer 2018

Den Abschluss des diesjährigen Ostönner Orgelsommer 2018 bildet ein Orgelkonzert mit Pieter Dirksen aus den Niederlanden am Samstag, den 8. September 2018 um 17.00 Uhr. Pieter Dirksen konzertiert unter dem Titel: „ut re mi fa sol la und anderes“  Musik von Lugge, Sweelinck, Fasolo, Froberger und Byrd.

weitere Infos in den Anhängen

Ostoenner Orgelsommer_Presse-frueh_AR

CV_Programm_Ostönnen, 8.9.2018

Koos van de Linde im Ostoenner Orgelsommer 2018

Ostoennen 2018 Vita

Programm Ostoennen

In der Reihe „Ostönner Orgelsommer“ gastiert am Samstag, den 9. Juni 2018 um  17.00 Uhr  Koos van de Linde, der heute in Neustadt an der Pfälzer Weinstraße wohnt, in der Ostönner St.-Andreas-Kirche.

Nach dem Physikstudium wandte er sich der Musik und da speziell dem Instrument Orgel zu. Eine umfangreiche Ausbildung an verschiedenen Stätten des Orgelbaus und am Utrechter Konservatorium und bei Ton Koopman  machte aus ihm einen anerkannten Organisten und Cembalisten, der hauptsächlich auf dem Gebiet der alten Musik tätig ist. Neben Organistentätigkeiten und Gastprofessuren konzertierte er europaweit. Als Organist und Cembalist war er Mitglied verschiedener Ensembles für Alte Musik.

Bei der großen Restaurierung durch Rowan West in 2002/3 hat er jede einzelne Pfeife der Ostönner Orgel in Augenschein genommen und dabei festgestellt, dass 326 von den 528 Pfeifen in der Zeit vor 1500 aus reinem Blei hergestellt worden sind. Alle Informationen einschließlich der gotischen Tonhöhenzeichen konnte er damals auf einer DVD dokumentieren.

Als Orgelexperte gilt sein größtes Interesse den Instrumenten aus Epochen, in denen große Erneuerungen im Bereich des Orgelbaus stattgefunden haben, vor allem den Orgeln aus dem 16. und frühen 17. Jh. und den Instrumenten von Aristide Cavaillé-Coll.  Er war beteiligt an der Restaurierung und Rekonstruktion wichtiger historischer Orgeln in den Niederlanden, Belgien, Spanien und Deutschland, darunter auch die Orgeln in Ostönnen, Lemgo und Marienmünster.

Inzwischen ist er Forscher am Arp-Schnittger-Institut für Orgel und Orgelbau der Hochschule für Künste in Bremen und selbstständiger Orgelsach-verständiger und –forscher.

Jetzt endlich ist es gelungen, Koos van de Linde, der europaweit reichlich beschäftigt ist, zum Orgelsommer nach Ostönnen einzuladen. Endlich kann er den vollen Klang „seiner“ Orgel erfahren und den Zuhörern auf seine wunderbare Weise alte Musik zu Gehör bringen.

Unter dem Thema „Von ‚groß und voll‘ bis ‚süß und scharf‘ “ wird er einen Querschnitt durch die Renaissance erklingen lassen. Natürlich gehört das Buxheimer Orgelbuch dazu; neben den allgemein Bekannten wie Paul Hofhaimer, Arnolt Schlick, William Byrd und Jan Pieterszoon Sweelinck überrascht er uns auch mit Musik von Komponisten, die man nicht alle Tage zu hören bekommt: Giacques Buus (um 1500-1565), Pierre Attaignant (um 1494-1551/2), Giovanni de Macque (um 1550-1614) und Peeter Cornet (um 1575-1633). Damit serviert er auf dieser „gotischen“ Orgel aus dem 15. Jahrhundert Musik, die einerseits diesem Jahrhundert entstammt und zum anderen Teil 100 Jahre jünger ist. Diese Darbietungen werden unter seinen geschulten und erfahrenen Händen die Entwicklung der gotischen Kompositionen bis hin zur Renaissance erklingen lassen.

Alle Freunde der Orgelmusik werden hierbei erneut den facettenreichen komplexen Klang der historischen Orgel geboten bekommen. Der Orgelsommer wird mit einem außergewöhnlichen Konzert beginnen.

Der Eintritt ist frei, um eine angemessene Spende zur Erhaltung der Orgel und der Kirche wird gebeten.