Neue CD von Leon Berben

Am Samstag, den 8. Dezember 2018 um 17.00 Uhr wird Leon Berben seine auf der ältesten bespielbaren Orgel der Welt neu eingespielte CD  persönlich vorstellen.  Auf dieser CD spielt Berben Musik von Antonio de Cabezon: Tientos, Diferencias y Glosadas. Im anhängenden Text wird von Koos van de Linde dargestellt, warum diese Musik gerade hervorragend auf dieser Orgel erklingt. Beide Organisten stehen im Anschluss gerne bereit, bei einem Umtrunk weitere Fragen persönlich zu beantworten. Herzliche Einladung an alle Freunde der Orgelmusik, die noch ein Präsent für das Weihnachtsfest suchen.

 

Ostoennen & De Cabezon

 

Pieter Dirksen im Ostoenner Orgelsommer 2018

Den Abschluss des diesjährigen Ostönner Orgelsommer 2018 bildet ein Orgelkonzert mit Pieter Dirksen aus den Niederlanden am Samstag, den 8. September 2018 um 17.00 Uhr. Pieter Dirksen konzertiert unter dem Titel: „ut re mi fa sol la und anderes“  Musik von Lugge, Sweelinck, Fasolo, Froberger und Byrd.

weitere Infos in den Anhängen

Ostoenner Orgelsommer_Presse-frueh_AR

CV_Programm_Ostönnen, 8.9.2018

Koos van de Linde im Ostoenner Orgelsommer 2018

Ostoennen 2018 Vita

Programm Ostoennen

In der Reihe „Ostönner Orgelsommer“ gastiert am Samstag, den 9. Juni 2018 um  17.00 Uhr  Koos van de Linde, der heute in Neustadt an der Pfälzer Weinstraße wohnt, in der Ostönner St.-Andreas-Kirche.

Nach dem Physikstudium wandte er sich der Musik und da speziell dem Instrument Orgel zu. Eine umfangreiche Ausbildung an verschiedenen Stätten des Orgelbaus und am Utrechter Konservatorium und bei Ton Koopman  machte aus ihm einen anerkannten Organisten und Cembalisten, der hauptsächlich auf dem Gebiet der alten Musik tätig ist. Neben Organistentätigkeiten und Gastprofessuren konzertierte er europaweit. Als Organist und Cembalist war er Mitglied verschiedener Ensembles für Alte Musik.

Bei der großen Restaurierung durch Rowan West in 2002/3 hat er jede einzelne Pfeife der Ostönner Orgel in Augenschein genommen und dabei festgestellt, dass 326 von den 528 Pfeifen in der Zeit vor 1500 aus reinem Blei hergestellt worden sind. Alle Informationen einschließlich der gotischen Tonhöhenzeichen konnte er damals auf einer DVD dokumentieren.

Als Orgelexperte gilt sein größtes Interesse den Instrumenten aus Epochen, in denen große Erneuerungen im Bereich des Orgelbaus stattgefunden haben, vor allem den Orgeln aus dem 16. und frühen 17. Jh. und den Instrumenten von Aristide Cavaillé-Coll.  Er war beteiligt an der Restaurierung und Rekonstruktion wichtiger historischer Orgeln in den Niederlanden, Belgien, Spanien und Deutschland, darunter auch die Orgeln in Ostönnen, Lemgo und Marienmünster.

Inzwischen ist er Forscher am Arp-Schnittger-Institut für Orgel und Orgelbau der Hochschule für Künste in Bremen und selbstständiger Orgelsach-verständiger und –forscher.

Jetzt endlich ist es gelungen, Koos van de Linde, der europaweit reichlich beschäftigt ist, zum Orgelsommer nach Ostönnen einzuladen. Endlich kann er den vollen Klang „seiner“ Orgel erfahren und den Zuhörern auf seine wunderbare Weise alte Musik zu Gehör bringen.

Unter dem Thema „Von ‚groß und voll‘ bis ‚süß und scharf‘ “ wird er einen Querschnitt durch die Renaissance erklingen lassen. Natürlich gehört das Buxheimer Orgelbuch dazu; neben den allgemein Bekannten wie Paul Hofhaimer, Arnolt Schlick, William Byrd und Jan Pieterszoon Sweelinck überrascht er uns auch mit Musik von Komponisten, die man nicht alle Tage zu hören bekommt: Giacques Buus (um 1500-1565), Pierre Attaignant (um 1494-1551/2), Giovanni de Macque (um 1550-1614) und Peeter Cornet (um 1575-1633). Damit serviert er auf dieser „gotischen“ Orgel aus dem 15. Jahrhundert Musik, die einerseits diesem Jahrhundert entstammt und zum anderen Teil 100 Jahre jünger ist. Diese Darbietungen werden unter seinen geschulten und erfahrenen Händen die Entwicklung der gotischen Kompositionen bis hin zur Renaissance erklingen lassen.

Alle Freunde der Orgelmusik werden hierbei erneut den facettenreichen komplexen Klang der historischen Orgel geboten bekommen. Der Orgelsommer wird mit einem außergewöhnlichen Konzert beginnen.

Der Eintritt ist frei, um eine angemessene Spende zur Erhaltung der Orgel und der Kirche wird gebeten.

 

Akkordeon-Konzert mit Sopranistin

    Das musikalische Jahr 2018 wird in Ostönnen auch in diesem Jahr mit dem beliebten Akkordeon-Konzert des Akkordeon-Ensemble „akkordeon münster“ unter seinem Leiter Dr. Ralf Kruck, Lehrbeauftragter für Akkordeon an der Westf. Wilhelms-Universität Münster, beginnen. Die in Hamm aufgewachsene, konzerterfahrene Sopranistin Anna Kristina Naechster, Master of Musik/Oper und Lied, verstärkt in diesem Jahr das Ensemble. Den Akkordeon-Solo-Part übernimmt das Ensemble-Mitglied Lena Helberg im Italienischen Konzert von J.S.Bach, BWV 971,1.Satz. Weitere Musik erklingt von Karl Collan, Antonin Dvorak Naji Hakim, Astor Piazzolla und Sverre Indris Joner.          Termin des Konzertes ist am Samstag, den 6. Januar 2018 (Epiphanias) um 17:00 Uhr in der St. Andreas-Kirche in Soest-Ostönnen, Kirchplatz 10. Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.

Musik für Oboe und hist. Tasteninstrumente am Samstag

Der Ostönner Orgelsommer ist in diesem Jahr kurz aber intensiv!
Da die Kirche wegen der Restaurierung der spätromanischen Malereien ab Mitte April geschlossen bleibt, wird unser 2. und letztes Orgelkonzert in diesem Jahr ein ganz besonderer Höhepunkt! Erstmalig wird in einer Soester Kirche neben der historischen Orgel ein Pedal-Cembalo – dazu im Duett mit Oboe – erklingen.
Ostönner Orgelsommer 2016
Am Samstag, dem 9. April 2016 findet um 17.00 Uhr in der Ostönner St. Andreaskirche (59494 Soest-Ostönnen, Kirchplatz 12) das vorerst letzte Konzert vor der Restaurierung der spätromanischen Malereien statt, die voraussichtlich zum Weihnachtsfest 2016 abgeschlossen sein wird.
Eine besondere Konstellation von Instrumentalmusik der Früh- und Hochbarockzeit ist zu hören:
Henriette Böltz-Vogel, regional und überregional bekannte und geschätzte Oboistin, langjährige Leiterin des Ostönner Frauenchors und Dozentin der Musikschule Soest, gibt ihre Premiere in St. Andreas als Instrumentalistin, begleitet auf dem Pedalcembalo von
Dr. Wolf Kalipp, Musikwissenschaftler und bekannter Organist – besonders auf historischen Orgeln – und Cembalist, der mehrfach in St. Andreas in den Vorjahren konzertiert hat.

Erstmalig wird in Soester Kirchen neben der historischen Orgel von 1430 ein Pedalcembalo erklingen, also ein Cembalo mit einem Bass-Unterbau samt Pedalklaviatur. Das Instrument war in der Renaissance und im Barock insbesondere Haus- und Vorbereitungsinstrument der Kantoren und Kirchenmusiker für ihre kammer- und kirchenmusikalische Konzertpraxis. J. S. Bach besaß selbst zwei solcher Pedalcembali, auf der er u.a. seine Söhne und Schüler unterrichtete.
Zum Programm: Die beiden Solisten duettieren in Johann Rosenmüllers Sinfonia prima in F , François Couperins Second Concert Royal (Suite) D-Dur und Georg Friedrich Händels Sonata F-Dur HWV 363a.
Solistisch interpretiert die Oboistin Georg Philipp Telemanns Fantasia g-Moll TWV 40:13, der Pedalcembalist Johann Pachelbels Ciacona und Fuga in d und Johann Sebastian Bachs Versetten über „Christ ist erstanden“ BWV 627.
Natürlich wird auch die historische Orgel in St. Andreas erklingen. Dr. Wolf Kalipp spielt auf ihr Girolamo Frescobaldis Partite sopra Passacagli und Dieterich Buxtehudes Fantasia über den Choral „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ BuxWV 223.