Einladung zum Freiluftgottesdienst

Liebe Gemeinde!

Wie in jedem Jahr, wollen wir auch in 2017 Christi Himmelfahrt mit einem Freiluftgottesdienst feiern. Nach vielen Anläufen hat es nun endlich geklappt – wir sind erstmals in Sieveringen zu Gast! Auf dem Schützenplatz der  St. Hubertus Schützenbruderschaft Sieveringen e.V. beginnen wir um 11.00 Uhr mit einem Abendmahlsgottesdienst. Bei schlechtem Wetter findet dieser in der Schützenhalle statt.

Im Anschluss daran sind Alle herzlich zum gemütlichen Beisammensein mit Grillen und Cafeteria eingeladen. Der Erlös ist zu gleichen Teilen für den Förderverein des Kindergartens Spatzennest und den Freundeskreis der St. Andreaskirche bestimmt.

Wir würden uns über zahlreiche Besucher aus Ostönnen, Sieveringen, Volbringen, Röllingsen und den Nachbargemeinden Meiningsen und Ense freuen!

Nadine Teiner

Gemeindebrief Juli-November 2016

Liebe Leserin, lieber Leser!

„Wes das Herz voll ist, des gehet der Mund über!“ – So übersetzte Luther und es stimmt. Wir alle kennen das. Ich muss wieder berichten von den ersten Ergebnissen und Fortschritten der Kirchenrestaurierung.

Blick ins MittelalterPünktlich nach der Konfirmation haben die Schreiner begonnen, die Bänke aus der Kirche zu räumen.

Dabei stellten wir leider fest, dass die Podeste, auf denen die Bänke standen, durch Feuchtigkeit oder den Holzwurm völlig marode waren. Also musste erst einmal alles raus und dann haben die Steinmetze den Boden ganz neu bearbeitet.

Holzwurm bei der ArbeitAn alle feuchten Stellen wurde als Grundlage Drainagebeton eingebracht und dann das Nord- und das Südschiff mit neuen Bodenplatten ausgelegt.

Hier sollen nach der Restaurierung keine Bänke mehr aufgestellt werden.

Kirche4Hier soll nun ein Geländer die Kanzel begrenzen, das gleichzeitig als Aufstiegshilfe in den Altarraum dient. Diese Arbeiten an den Podesten und dem feuchten Boden haben die Arbeiten um zwei Wochen verzögert.Auch wurde die Kanzel demontiert und die Stolper-stufe zum Altar entfernt.

Kirche5Nach einer Woche, war dann endlich das Gerüst in der Kirche aufgestellt und die Restaurationsarbeiten konnten beginnen. Jetzt haben die Restauratorinnen fast die gesamten Gewölbe und Wände gereinigt und schon allein das lässt uns staunen – welch ein Unterschied zwischen Vorher und Nachher.

Kirche6In über 50 Jahren hat sich enorm viel Schmutz und Staub an den Wänden und Gewölben abgelagert. Wie wird es wohl erst sein, wenn die Flächen auch restauriert worden sind.

Mit den Restauratoren haben auch die Elektriker angefangen zu arbeiten, denn die Leitungen und Schaltungen sind auch alle über 50 Jahre alt und entsprechen schon lange nicht mehr den Bestimmungen. Zudem bekommen wir

ja auch neue Lampen, die den Kirchenraum besser ausleuchten werden und mehr Licht auf die Gesangbücher zum Lesen bringen werden.

Es ist eine große und spannende Aufgabe. Wir dürfen gespannt sein, wie die Kirche im Herbst erstrahlen wird.

Es grüßt Sie und Euch ganz herzlich

Ihr/Euer Pastor Volker Kluft

Christi Himmelfahrt

Am 5. Mai hatte die Kirchengemeinde wieder zum mittlerweile schon traditionellen Freiluftgottesdienst eingeladen. Wie in jedem Jahr schauten die Planer in den Tage davor gebannt auf jede Wettervorhersage, um zu erfahren, ob das Wetter am Feiertag denn auch mitspielen würde. GD2Und das tat es: bei strahlendem Sonnenschein konnte das Organisationsteam um den Freundeskreis der St. Andreaskirche und den Förderverein des Kindergartens den Altar, Tische und Bänke unter freiem Himmel aufstellen.

Zu Gast waren wir in diesem Jahr auf dem „Tivoli“ – der Sportverein hatte eingeladen. Vielen Dank dafür!

Nachdem zuerst nur zögerlich die ersten Gottesdienstbesucher eintrafen, wurde es bis zum Beginn des Gottesdienstes so voll, dass noch weitere Bänke aufgestellt werden mussten. Gut, dass die alten Bänke aus dem Sportlerheim noch nicht entsorgt worden waren.

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Die musikalische Gestaltung hatte wieder mal der Posaunenchor übernommen. Glücklich war, wer daran gedacht hatte eine Sonnenbrille einzustecken.

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Nach dem Gottesdienst war die Gemeinde  – wie bereits in den Jahren zuvor – zum Verweilen eingeladen. Für das leibliche Wohl war mit Würstchen, Kuchen und Getränken bestens gesorgt. Außerdem konnten interessierte Besucher auch schon mal einen Blick auf die im neuen Glanz erstrahlenden Räumlichkeiten des Sportlerheims werfen.

Nadine Teiner

Johannisfest

Am Wochenende vor dem Ostönner Schützenfest hatte der Posaunenchor wieder zum Johannisfest eingeladen. Zum 2. Mal nach 2003 – als die Kirche schon einmal wegen der Orgelrestaurierung gesperrt war – wurde am Andreashaus gefeiert. RegenschirmeLeider wollte das Wetter in diesem Jahr nicht so recht mitspielen. Den ganzen Tag über wechselten sich leichte und schwerere Regenschauer ab. Daher war es bemerkenswert, wie viele sich trotzdem auf den Weg gemacht hatten, um beim Gottesdienst dabei zu sein und im Anschluss einen „feucht-fröhlichen“ Abend mit Gegrilltem, Pommes und Getränken am Gemeindehaus zu verleben.

Der vom Posaunenchor vorbereitete Gottesdienst wurde musikalisch vom Singkreis, dem Männergesangverein und den Undergrounds unterstützt. Vielen Dank dafür! Singkreis

Als kleine Besonderheit in diesem Jahr, fand im Gottesdienst auch eine Taufe statt. Da im Andreashaus kein Taufbecken vorhanden ist, wurde mithilfe eine alten Taufschale getauft. Wir hatten schon befürchtet, dass der Ostönner Mühlbach hierfür herhalten sollte! Luftballons

Bedanken möchte sich der Posaunenchor auch für die Kollekte des Gottesdienstes in Höhe von 372,48 €, die in die Jungbläserausbildung fließen wird.Ebberts

RegencapesViel Gelacht wurde dann noch im Laufe des Abends bei der Tombola! Manche Gewinne fanden sogar direkt Anwendung!

Nadine Teiner

Musik für Oboe und hist. Tasteninstrumente am Samstag

Der Ostönner Orgelsommer ist in diesem Jahr kurz aber intensiv!
Da die Kirche wegen der Restaurierung der spätromanischen Malereien ab Mitte April geschlossen bleibt, wird unser 2. und letztes Orgelkonzert in diesem Jahr ein ganz besonderer Höhepunkt! Erstmalig wird in einer Soester Kirche neben der historischen Orgel ein Pedal-Cembalo – dazu im Duett mit Oboe – erklingen.
Ostönner Orgelsommer 2016
Am Samstag, dem 9. April 2016 findet um 17.00 Uhr in der Ostönner St. Andreaskirche (59494 Soest-Ostönnen, Kirchplatz 12) das vorerst letzte Konzert vor der Restaurierung der spätromanischen Malereien statt, die voraussichtlich zum Weihnachtsfest 2016 abgeschlossen sein wird.
Eine besondere Konstellation von Instrumentalmusik der Früh- und Hochbarockzeit ist zu hören:
Henriette Böltz-Vogel, regional und überregional bekannte und geschätzte Oboistin, langjährige Leiterin des Ostönner Frauenchors und Dozentin der Musikschule Soest, gibt ihre Premiere in St. Andreas als Instrumentalistin, begleitet auf dem Pedalcembalo von
Dr. Wolf Kalipp, Musikwissenschaftler und bekannter Organist – besonders auf historischen Orgeln – und Cembalist, der mehrfach in St. Andreas in den Vorjahren konzertiert hat.

Erstmalig wird in Soester Kirchen neben der historischen Orgel von 1430 ein Pedalcembalo erklingen, also ein Cembalo mit einem Bass-Unterbau samt Pedalklaviatur. Das Instrument war in der Renaissance und im Barock insbesondere Haus- und Vorbereitungsinstrument der Kantoren und Kirchenmusiker für ihre kammer- und kirchenmusikalische Konzertpraxis. J. S. Bach besaß selbst zwei solcher Pedalcembali, auf der er u.a. seine Söhne und Schüler unterrichtete.
Zum Programm: Die beiden Solisten duettieren in Johann Rosenmüllers Sinfonia prima in F , François Couperins Second Concert Royal (Suite) D-Dur und Georg Friedrich Händels Sonata F-Dur HWV 363a.
Solistisch interpretiert die Oboistin Georg Philipp Telemanns Fantasia g-Moll TWV 40:13, der Pedalcembalist Johann Pachelbels Ciacona und Fuga in d und Johann Sebastian Bachs Versetten über „Christ ist erstanden“ BWV 627.
Natürlich wird auch die historische Orgel in St. Andreas erklingen. Dr. Wolf Kalipp spielt auf ihr Girolamo Frescobaldis Partite sopra Passacagli und Dieterich Buxtehudes Fantasia über den Choral „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ BuxWV 223.