Musik für Oboe und hist. Tasteninstrumente am Samstag

Der Ostönner Orgelsommer ist in diesem Jahr kurz aber intensiv!
Da die Kirche wegen der Restaurierung der spätromanischen Malereien ab Mitte April geschlossen bleibt, wird unser 2. und letztes Orgelkonzert in diesem Jahr ein ganz besonderer Höhepunkt! Erstmalig wird in einer Soester Kirche neben der historischen Orgel ein Pedal-Cembalo – dazu im Duett mit Oboe – erklingen.
Ostönner Orgelsommer 2016
Am Samstag, dem 9. April 2016 findet um 17.00 Uhr in der Ostönner St. Andreaskirche (59494 Soest-Ostönnen, Kirchplatz 12) das vorerst letzte Konzert vor der Restaurierung der spätromanischen Malereien statt, die voraussichtlich zum Weihnachtsfest 2016 abgeschlossen sein wird.
Eine besondere Konstellation von Instrumentalmusik der Früh- und Hochbarockzeit ist zu hören:
Henriette Böltz-Vogel, regional und überregional bekannte und geschätzte Oboistin, langjährige Leiterin des Ostönner Frauenchors und Dozentin der Musikschule Soest, gibt ihre Premiere in St. Andreas als Instrumentalistin, begleitet auf dem Pedalcembalo von
Dr. Wolf Kalipp, Musikwissenschaftler und bekannter Organist – besonders auf historischen Orgeln – und Cembalist, der mehrfach in St. Andreas in den Vorjahren konzertiert hat.

Erstmalig wird in Soester Kirchen neben der historischen Orgel von 1430 ein Pedalcembalo erklingen, also ein Cembalo mit einem Bass-Unterbau samt Pedalklaviatur. Das Instrument war in der Renaissance und im Barock insbesondere Haus- und Vorbereitungsinstrument der Kantoren und Kirchenmusiker für ihre kammer- und kirchenmusikalische Konzertpraxis. J. S. Bach besaß selbst zwei solcher Pedalcembali, auf der er u.a. seine Söhne und Schüler unterrichtete.
Zum Programm: Die beiden Solisten duettieren in Johann Rosenmüllers Sinfonia prima in F , François Couperins Second Concert Royal (Suite) D-Dur und Georg Friedrich Händels Sonata F-Dur HWV 363a.
Solistisch interpretiert die Oboistin Georg Philipp Telemanns Fantasia g-Moll TWV 40:13, der Pedalcembalist Johann Pachelbels Ciacona und Fuga in d und Johann Sebastian Bachs Versetten über „Christ ist erstanden“ BWV 627.
Natürlich wird auch die historische Orgel in St. Andreas erklingen. Dr. Wolf Kalipp spielt auf ihr Girolamo Frescobaldis Partite sopra Passacagli und Dieterich Buxtehudes Fantasia über den Choral „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ BuxWV 223.

Gemeindebrief März-Juni 2016

Liebe Leserin, lieber Leser,

jetzt ist es amtlich: Am Montag nach der Konfirmation, also am 18. April, wird unsere Andreaskirche ausgeräumt, die Gerüste werden aufgebaut und die Restaurationsarbeiten beginnen. Endlich! Nach den vielen Gesprächen, Diskussionen, Anträgen und Verhandlungen geht es nun wirklich los und wir können sehen, was sich in unserer Kirche tut und welche Schätze sich unter dem Staub und Ruß der Jahrzehnte verbirgt. Ich freue mich sehr.

Ich habe einmal gelesen: Eine renovierte Kirche gibt Anlass, auch das eigene Leben zu renovieren. Das finde ich ist ein schöner Gedanke, denn immer wieder merke ich, wie Menschen auch in unserer Kirche auf der Suche sind nach Beständigkeit und Zuverlässigkeit in einer sich immer schneller verändernden Welt. Wie Kirche Heimat darstellt in einer globalisierten Welt. Wie Menschen aufatmen in der Stille einer Kirche, in der das Geschwätz aufhört und die Überflutung durch die Medien einen nicht erreicht. Befreiend kann ich auch erfahren, dass ich dort aufgenommen werde, wie ich bin, ohne schon wieder den Ansprüchen der Gesellschaft genügen zu müssen.

In Deutschland wächst aber auch die Zahl der Menschen, die sich als religionslos bezeichnen. Sie leben gut auch ohne Gott. Aber auch sie zieht es immer wieder in unsere alten Kirchen. Der religionslose Mensch bleibt nämlich immer auch Erbe des religiösen Menschen. So ist eine alte Kirche immer auch Erinnerung an die Frage nach dem eigenen Ursprung und dem Ziel des Lebens. Eigentlich müsste man sagen, Kirchen sind auch eine Provokation. Sie provozieren, indem sie mich an meinen Ursprung und an mein Ziel erinnern und zugleich mahnend mit ihren Türmen zum Himmel weisen: „Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“ Nichts soll Menschen beherrschen dürfen. Nicht Sorgen und nicht Geld, nicht die Stechuhr und nicht Normen. Gott allein ist Herr und wir können nicht zwei Herren dienen. Eine renovierte Kirche gibt Anlass, auch das eigene Leben zu renovieren.

Ich bin gespannt wie es wird. Ich bin gespannt, was wir finden unter dem Staub und dem Schmutz. Ich freue mich auf viele spannende neue Begegnungen und Erfahrungen. Ich freue mich auf die Gottesdienste in unsrer wunderschönen Andreaskirche, wenn sie im Advent dann hoffentlich neu erstrahlt.

Es grüßt Sie und Euch ganz herzlich

Ihr/Euer Pastor Volker Kluft

Weltgebetstag

Weltgebetstag

Kuba ist in diesem Jahr das Schwerpunktland des Weltgebetstags. Der größte und bevölkerungsreichste Inselstaat der Karibik steht im Mittelpunkt, wenn am Freitag, den 4. März 2016, Gemeinden rund um den Erdball Weltgebetstag feiern. Texte, Lieder und Gebete dafür haben über 20 kubanische Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen ausgewählt. Unter dem Titel „Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf“ erzählen sie von ihren Sorgen und Hoffnungen angesichts der politischen und gesellschaftlichen Umbrüche in ihrem Land.

Von der „schönsten Insel, die Menschenaugen jemals erblickten“ schwärmte Christoph Kolumbus, als er 1492 im heutigen Kuba an Land ging. Mit subtropischem Klima, weiten Stränden und ihren Tabak- und Zuckerrohrplantagen ist die Insel ein Natur- und Urlaubsparadies. Seine 500-jährige Zuwanderungsgeschichte hat eine kulturell und religiös vielfältige Bevölkerung geschaffen. Der Großteil der über 11 Mio. Kubanerinnen und Kubaner ist röm.-katholisch. Eine wichtige Rolle im spirituellen Leben vieler Menschen spielt die afrokubanische Religion Santería. Der sozialistische Inselstaat ist nicht erst seit Beginn der US-kubanischen Annäherung Ende 2014 ein Land im Umbruch – mit seit Jahren wachsender wirtschaftlicher Ungleichheit. […] Lisa Schürmann, Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.

 

Einladung 

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen gemeinsam mit der ev. Kirchengemeinde Meiningsen und der katholischen Frauengemeinschaft aus Günne am Freitag, 4. März 2016, den Weltgebetstag zu feiern. Beginn ist um 14.30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kapelle Hewingsen.

Für das nach dem Gottesdienst anschließende  Kaffeetrinken in der Schützenhalle Hewingsen, gegenüber der Kapelle, wird ein Kostenbeitrag von  5,00 € erhoben. Eine Anmeldung hierfür ist erforderlich.

Abfahrt ist um 13.40 Uhr Ecke Schloot/Lindweg. Es werden Fahrgemeinschaften gebildet. Anmeldungen können bis zum 29. Februar 2016 bei Gisela Folke Tel.: 414 vorgenommen werden.

Aktuelles vom Friedhof

Zum 1. Januar diesen Jahres wurde unsere Friedhofssatzung geändert. Die Ruhezeiten für alle neuen Erdbestattungen und Urnengräber betragen jetzt 30 Jahre.

Auch die Friedhofsgebührensatzung wurde geändert. Somit beträgt nun die Friedhofsunterhaltungsgebühr 12,– € je Grab und Jahr.

Ein wichtiger Grund für die Erhöhung sind die steigenden Kosten der Abfallentsorgung durch unzureichende Sortierung des Friedhofsabfalls!!!

Am östlichen Rand des Friedhofes zwischen Trauerhalle und Werler Landstraße befinden sich die Sammelstellen für Strauchschnitt und pflanzliche Abfälle. Diese gehören nicht in den Metallcontainer am Ausgang zum Parkplatz. Dieser Container ist nur für nicht und oder nur schwer verrottbare Abfälle bestimmt!!!

Ihr/Euer Kirchmeister

Georg Haverland

Bericht der Mitgliederversammlung des Freundeskreises

Eine rege Schar von Mitgliedern konnte die Vorsitzende Annegret Kehlbreier pünktlich um 20.00 Uhr im Andreashaus zur diesjährigen Mitgliederversammlung begrüßen. Als Gast war der Organist und Filmemacher David Boos aus Hamm zugegen.

Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung des Protokolls der letzten MV legte die Vorsitzende einen umfangreichen Geschäftsbericht vor.

Erste Veranstaltung im Jahr 2015 war der Freiluftgottesdienst auf dem Hofe Heinz Rocholl, der wie immer gut besucht war. Im September nahm der FK am Tag des offenen Denkmals teil. Aus Köln war dazu der Musikwissenschaftler Alain Gehring angereist und führte die Besucher in zwei Vorträgen mit Begeisterung in die Besonderheiten der Orgel ein. Die Orgel war auch Mittelpunkt der insgesamt 5 Konzerte in unserer Andreas-Kirche, die inzwischen einen erklecklichen Stamm an begeisterten Besuchern aus dem näheren und weiteren Umkreis anziehen.Vorstand2016

Im Dezember war der Freundeskreis zu einer gemeinsamen Sitzung mit dem Presbyterium eingeladen, um das Neueste über den Stand der Restaurierung zu erfahren.

Wir konnten dabei der Kirchengemeinde zusagen, einen großen Teil zur Finanzierung beizutragen. Dies war möglich aufgrund einer sehr zufriedenstellenden finanziellen Lage des FK, wie Thomas Teiner dies im Kassenbericht darlegte. Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurde der Vorstand entlastet. Neuwahlen wurden notwendig, da Frau Annegret Kehlbreier, die den FK seit Anbeginn – also seit 18 Jahren – geleitet hatte, von dieser Aufgabe entlastet werden wollte. Als ihr Nachfolger wurde einstimmig der bisherige 1. Stellvertreter Dr. Helmut Reineke gewählt. Im Amt des 1. Stellvertreters folgte ihm das Neu-Mitglied Valentin Gröger aus Sieveringen.

Aus dem Kassenbericht unseres Geschäftsführers Thomas Teiner ging hervor, dass wir z.Zt. 134 Mitglieder haben und der FK der Kirchengemeinde eine Zusage über bis zu 80.000 EURO für die anstehende Restaurierung machen konnte.

Und zum Abschluss hatten wir die Ehre und Freude, die Premiere der gerade fertig gewordenen Film-Dokumentation „Der gotische Klang“ des Herrn Boos erleben zu dürfen. Alle Anwesenden waren erst sprachlos, dann begeistert, wie herrlich unsere historische Orgel in diesem Film zur Darstellung kam. Weitere Infos, wie dieses Video in Zukunft zu sehen und evtl. auch zu bekommen sein wird, werden baldmöglichst bekannt geben.

MitgliederversammlungFK1

Also fragen Sie Ihre Bekannten, stoßen Sie Ihre Nachbarn an und vielleicht sind SIE ja auch noch dabei!?!  Gute Arbeit benötigt viele Schultern!

Wir freuen uns über jedes neue Mitglied.

Dr. Helmut Reineke

Ostönner Orgelsommer

Aufgrund der anstehenden Restaurierungen in unserer St. Andreaskirche fällt der diesjährige Orgelsommer, Orgelkonzerte mit renommierten Organisten und Musikern, ziemlich kurz aus.

Das Jahr begann mit einem fantastischen Akkordeon-Konzert am Epiphanias-Samstag mit dem Ensemble Akkordeon aus Münster, das uns schon in 2015 so viel Freude bereitet hatte.

In der ersten Darbietung eines alten traditionellen finnischen Weihnachtsliedes wurde das Ensemble verstärkt durch die Sopranistin Gerburg Krapf-Lumpe aus Soest, die sich hervorragend in den finnischen Text eingearbeitet bzw. eingesungen hatte.

Die Stücke des Finnen Jean Sibelius verbreiteten eine fast schwermütige Stimmung. Sie wurde vertrieben durch den Schwung, den die Sätze des Landsmannes E. Rautavaara und die Suite „Aus Holbergs Zeit“ des Norwegers E. Grieg ausstrahlten.

Den Abschluss bildete der gemeinsame Gesang des Bonhöffer-Liedes „Von guten Mächten treu und still umgeben“.

Ca. 150 Menschen füllten die Kirche bis auf den letzten Platz und zeigten durch einen anhaltenden Beifall, dass sie bis tief in ihre Seele gerührt waren und zufrieden den Heimweg antreten konnten.

Am Samstag, den 12. März wird der gebürtige Wiener David BOOS aus Hamm/Brackwede die Orgel erklingen lassen unter dem Thema: Europa an der Schwelle zur Neuzeit. Dabei wird Musik von Paul Hofhaimer, John Bull, Jan Pieter Sweelinck u.a. zu hören sein. Herr Boos (1982) schloss 2009 seine Studien in Amsterdam mit dem Titel „Master of Music“ ab. Weitere Meisterkurse bei renommierten Organisten vervollkommneten sein ausgezeichnetes Orgelspiel. Von 2007 bis 2012 war er Kantor und Organist in Amsterdam (Oude Kerk, Liebfrauenkirche). Im Herbst 2014 gründete er die Videoplattform: „Mengelicious Moments“, die sich der Herstellung hochqualitativer Videos der klassischen Musik – mit einem Schwerpunkt Orgel – verschrieben hat. Ausgangspunkt und augenblicklichen Mittelpunkt seiner Arbeit bildet die Rowan-West-Orgel in Brackwede. Aber auch andere Instrumente sind Teil seiner Tätigkeit, darunter die Ostönner gotische Orgel, die von Rowan West restauriert worden ist. Seine ganz aktuelle Video-Dokumentation der Ostönner Orgel war auf der MV des FK zu sehen und hören.

Am Samstag, den 9. April werden Henriette BÖLTZ-VOGEL und Dr. Wolf KALIPP ein Pedal-Cembalo mit der Oboe und die Orgel zum Klingen bringen. Der letzte Ohrenschmaus bevor die Orgel nach der Konfirmation verschlossen wird und die Orgel verstummt. Beide Musiker sind in Soest und Umgebung keine Unbekannten.

Frau BÖLTZ-VOGEL war gerade neben ihrer Berufstätigkeit an der Musikschule bei der St.-Petri-Orgelwoche sehr eingespannt. Um die Oboe konzertant zu begleiten wird Herr KALIPP sein Pedal-Cembalo mitbringen. (Die Oboe kann aufgrund der mitteltönigen Stimmung unserer Orgel nicht von dieser begleitet werden.) Beide werden uns interessante Stücke zu Ohren bringen, die in dieser Formation nicht immer in Andreas erklingen werden. So ist u.a. Bachs Passacaglia e-Moll in ihrer Originalgestalt für Pedal-Cembalo hier eine echte Premiere für Ostönnen! Üblicherweise hört man eines seiner bedeutendsten Werke ja immer nur in der Orgelversion! Wir sind gespannt!

Dr. Helmut Reineke

Orgelkonzert mit David Boos

Der gebürtige Wiener David BOOS (*1982), Master of Music, wird am Samstag, den 12. März 2016 um 17.00 Uhr – an seinem Geburtstag – in St. Andreas die Orgel erklingen lassen. Sein Thema ist:  EUROPA an der Schwelle zur Neuzeit. Dabei erklingt Musik von Hofhaimer, Bull, Sweelinck u.a., die gerade auf unserer historischen Orgel einen bezaubernden Klang erzeugen.

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Boos beendete seine Ausbildung 2009 in Amsterdam bei den Professoren Peretti und van Dijk mit dem Titel „Master of Music“. An verschiedenen Stellen war er als Organist und Kantor tätig. Der vielfache Preisträger ist Gründer der Videoplattform „Mengelicious Moments“(http://www.mengeliciousmoments.de), die sich der Herstellung qualitativ hochwertiger Klassikmusik-Videos – mit Schwerpunkt auf Orgel – verschrieben hat. In diesem Rahmen hat Herr Boos auch über die gotische Orgel von Ostönnen einen ca. 30-minütigen Dokumentations-Film gedreht: Der gotische Klang.

Der Eintritt ist wie immer frei! Um eine Spende für die Kosten und die Restaurierung wird gebeten.

Akkordeonkonzert in St.Andreas

Ostönnen Ensemble Münster_48

Am Samstag, den 9. Januar 2016 um 17.00 Uhr wird erneut das Ensemble Akkordeon Münster das neue Jahr in Ostönnen begrüßen. Thema ist: Nordische Giganten mit Musik der großen nordischen Komponisten Grieg, Sibelius und Rautavaara. Zusammen mit der Sopranistin Gerburg Krapf-Lumpe wird ein traditionelles finnisches Weihnachtslied (Sylvian Joululaulu) dargeboten. Ein besonderes Klangerlebnis erwartet die Besucher. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.

Änderung der Friedhofsgebührensatzung

Satzung zur Änderung
der Friedhosgebührensatzung für den Friedhof Ostönnen
der Ev. Kirchengemeinde Ostönnen
vom 15. September 2015

§ 1

Die Friedhofsgebührensatzung  für den Friedhof Ostönnen der Ev. Kirchengemeinde Ostönnen vom 22.08.2012, wird wie folgt geändert:

§ 4 Nutzungsgebühren wird wie folgt geändert:

  1. Reihengrabstätte mit Nutzungsrecht
    1. Erdbestattung von Tot- und Fehlgeburten (Ruhezeit 30 Jahre) 150,00 Euro
    2. Erdbestattung von Verstorbenen bis zum vollendeten 5. Lebensjahr (Ruhezeit 30 Jahre) 150,00 Euro
    3. Erdbestattung von Verstorbenen vom vollendeten 5. Lebensjahr an (Ruhezeit 30 Jahre) 210,00 Euro
    4. Urnenbeisetzung (Ruhezeit 30 Jahre) 150,00 Euro
  2. Reihengemeinschaftsgrabstätten mit Nutzungsrecht
    einschließlich Unterhaltung durch die Friedhofsträgerin (Grabherstellung u. FUG u. Unterhaltung)

    1. Erdbestattung  (Ruhezeit 30 Jahre) 870,00 Euro
    2. Urnenbeisetzung (Ruhezeit Jahre) 810,00 Euro
  3. Wahlgrabstätten mit Nutzungsrecht
    1. Erdbestattung je Grab (Nutzungszeit 30 Jahre) 210,00 Euro
    2. Urnenbeisetzung  je Grab (Nutzungszeit 30 Jahre) 150,00 Euro
    3. Verlängerungsgebühr Erdbestattung je Grab und Jahr 7,00 Euro
    4. Verlängerungsgebühr Urnenbeisetzung je Grab und Jahr 5,00 Euro
  4. Wahlgemeinschatsgrabstätten mit Nutzungsrecht einschließlich Unterhaltung durch die Friedhofsträgerin (Grabherstellung u. FUG u. Unterhaltung)
    1. Erdbestattung je Grab (Nutzungszeit 30 Jahre) 870,00 Euro
    2. Urnenbeisetzung  je Grab (Nutzungszeit 30 Jahre) 810,00 Euro
    3. Verlängerungsgebühr Erdbestattung je Grab und Jahr 29,00 Euro
    4. Verlängerungsgebühr Urnenbeisetzung je Grab und Jahr 27,00 Euro

§ 5 Friedhofsunterhaltungsgebühren wird wie folgt geändert:

Von den Nutzungsberechtigten (mit Ausnahme der Nutzungsrechte an Reihen- und Wahlgemeinschaftsgrabstätten) wird zur Unterhaltung des Friedhofs eine Friedhofsunterhaltungsgebühr in Höhe von 12,00 Euro je Grab und Jahr erhoben. Die Friedhofsunterhaltungsgebühr wird auf der Grundlage der folgenden Kostenarten kalkuliert:

  1. Friedhofspfleger
  2. Verwaltungskraft
  3. Berufsgenossenschaft
  4. Haftpflichtversicherung
  5. Unterhaltung der Anlagen
  6. Bewirtschaftung (Wasser u. a.)
  7. Abfallentsorgung
  8. Beschaffung und Unterhaltung technischer Geräte
  9. Beschaffung und Unterhaltung von Ausstattungsgegenständen

§ 6 Bestattungsgebühren wird wie folgt geändert:

  1. Grundgebühren
    1. Erdbestattung von Tot- und Fehlgeburten 260,00 Euro
    2. Erdbestattung  von Verstorbenen bis zum vollendeten 5. Lebensjahr 260,00 Euro
    3. Erdbestattung von Verstorbenen vom vollendeten 5. Lebensjahr an 460,00 Euro
    4. Urnenbeisetzung 230,00 Euro
  2. Besondere Gebühren
    1. Benutzung der Friedhofskapelle und ihrer Einrichtungen 240,00 Euro
    2. Orgelspiel 40,00 Euro
    3. Glockengeläut 25,00 Euro
    4. Einheitliche Grabplatte  gem § 12 Abs. 5 und § 13 Abs. 11 Friedhofssatzung
      Grabplatte im Rasen 250,00 Euro
      Grabplatte an der Stele 50,00 Euro

§ 2

Diese Satzung tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft.

Ostönnen, den  15.09.2015 Ev. Kirchengemeinde Ostönnen

Originaldokument: Friedhofgebührensatzung_SA-2015-09-15idFv22-08-2012_FGS

 

Änderung der Friedhofssatzung

Satzung zur Änderung
der Friedhofssatzung für den Friedhof Ostönnen
der Ev. Kirchengemeinde Ostönnen
vom 15. September 2015

§ 1

Die Friedhofssatzung für den Friedhof Ostönnen der Ev. Kirchengemeinde Ostönnen vom 22. August 2012, wird wie folgt geändert:

§ 11 Ruhezeiten erhält folgenden Wortlaut:
(1) Die Ruhezeit für die Erdbestattung von Totgeburten und Fehlgeburten beträgt 30 Jahre.

(2) Die Ruhezeit für die Erdbestattung von Verstorbenen bis zum vollendeten 5. Lebensjahr beträgt 30 Jahre.

(3) Die Ruhezeit für die Erdbestattung von Verstorbenen vom vollendeten 5. Lebensjahr an beträgt 30 Jahre.

(4) Die Ruhezeit für Urnenbeisetzungen beträgt 30 Jahre.

§ 13 Abs. (6) Rechtsverhältnisse an Wahlgrabstätten erhält folgenden Wortlaut:

(6) Die Nutzungszeit wird auf 30 Jahre festgesetzt.

§ 2

Diese  Satzung  tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft.

Ostönnen, den 15.09.2015 Ev. Kirchengemeinde Ostönnen

Originaldokument: Friedhofsatzung_SA-2015-09-15v22-08-2012_FS